Das Projekt Spielfeldschnitte

Pünktlich zur Fußball Europameisterschaft der Männer 2008 konnte man in Filialen einer großen deutschen Bäckereikette ein Kuchenstück erwerben, das sich als Alternative zu Bier in Plastikbechern verstand: ein Sahnetörtchen namens Spielfeldschnitte. Das Projekt Spielfeldschnitte nahm diese Beleidigung, diese Herausforderung und diesen Namen an. Seitdem verstehen wir uns als kreative und humorvolle Begleitung der deutschen Fußballnationalmannschaft und als längst fälligen Beitrag zu einer Frauenfußball-Kultur. Wir bieten nicht nur messerscharfe Analysen zu allen Länderspielen, wir sind die kulturwissenschaftliche Stimme in der Stille des Blätterwaldes, wir sind das Theater, das um den Frauenfußball aufzuführen ist, wir wollen die Welt verändern und schreiben darüber. „My (B)Log has something to tell you.“
(The Log Lady, Twin Peaks)

Sonntag, 24. April 2011

Ecke des Monats: into the woods

"Ja, wo laufen sie denn?" (Loriot)
Die Nationalmannschaft beim Lehrgang "Treppenlauf".

Freitag, 22. April 2011

Ecke des Monats: Handspiel!


Birgit Prinz beim Athletiklehrgang in Köln. Hier wird erstmal nur mit der Hand gespielt. Es folgen Teakwondo und Treppenlaufen.


"Balance is the key. Balance is the key to many things. Do we understand balance?" (The Log Lady, Twin Peaks) 

Donnerstag, 14. April 2011

denk.anstoß: Gender Kicks startet in die erste Runde


Am 9. Mai startet die Gegnerinnen-Aufklärung on Tour der Heinrich Böll Stiftung / Gunda Werner Institut. Mit dabei sind aktive Fußballerinnen, aber auch SportjournalistInnen, TrainerInnen und andere Gäste, aus den WM-Teilnehmerländern Nigeria, Mexiko, Brasilien und Deutschland. Es gibt Filmbeiträge, Diskussionen, sowie ein Quiz und ein Tipp-Kick-Elfmeterschießen. Übergreifen stehen die Fragen: Wer sind die Gegnerinnen auf dem Platz? Welche Geschichte steckt hinter den Teams? Was kann man vom Frauenfußball erwarten und erhoffen?
Das Programm verspricht interessante und inspirierende Diskussionen und Beiträge und eine produktive wie auch kritische Vorbereitung auf die WM 2011!

Außerdem gibt es jetzt schon das Pocket-Heft Kick it like Bajramaj auf der Internetseite von Gender Kicks 2011 zum runterladen, mit interessanten Informationen zu den teilnehmenden Ländern, einen Artikel über den Aufstieg und die Femininisierung von Frauenfußball und ein Interview mit der Kommunikationswissenschaftlerin Daniela Schaaf.

Programm der Gegnerinnen-Aufklärung auf Tour:

Montag, 21. März 2011

My B/log has something to tell you about: Inklusive Haarband

 
Um das neue Trikot des Frauennationalteam wurde schon frühzeitig ein großes Thema gemacht, als es hieß, dass "Trikot von Frauen für Frauen" werde mit einem eigenen und ganz speziellen Konzept entwickelt. Die große Konzepterei um das Jersey erwies sich nun als weniger effektvoll als vorher angekündigt. Designerin Annette Kres machte große Worte um Heim- und Auswärtshemd, die Nadine Angerer mit ihrer lässigen Erklärung zum Torwarttrikot ganz einfach in die Tasche steckte: "Ich mag im Tor schwarz tragen, es ist meine Lieblingsfarbe, deshalb ist das Torwarttrikot schwarz geworden. Und Gold an den Seiten, weil mich das an die Goldmedaille erinnert." So einfach kann Trikotdesign sein. Dagegen redet Kres permanent von "feminin" und "dynamik" und geht wohl davon aus, dass alle sich darunter etwas ganz genaues vorstellen können. Zum Beispiel dass es nun auch ein passendes Haarband im Trikotsatz gibt? Als nächstes werden den Spielerinnen wohl auch passende Frisur und Schminktipps mit in die Kabine gegeben. Das Ganze bewegt sich jedenfalls auf einem schmalen Grat zwischen sportlicher Praktikabilität und klischeeisierter Oberflächengestaltung. Mag ja stimmen, dass Kim Kulig mit tailliertem Trikot besser Fußball spielen kann, aber sehen das die anderen Spielerinnen des Kaders genauso? Finden es alle gut, dass man das Trikot fast nicht mehr in die Hose stecken kann und bauchfreie Szenen somit vorprogrammiert, wenn nicht sogar explizit herbeigeschneidert wurden?

Wir finden die Trikots (mit Ausnahme vom Torwarttrikot) übrigens entgegen der hochtrabenden Ankündigungen recht langweilig geraten. Früher im Ferienlager gab es im Workshop "T-Shirts bedrucken" meist zwei Fraktionen. Die erste nahm ihr weißes Shirt und malte grob mit schwarzem Stift das Trikot der Nationalmannschaft nach. Die zweite nahm ihr weißes Shirt und tauchte es in die Batik Farbeimer. So ähnlich sieht das Ergebnis der beiden Feldtrikots auch aus, die neue (Kinder)Schrift für Nummer und Spielerinnenname setzen dem noch einen drauf. Irritiert hat uns übrigens auch das Design der Hose. Was ist das bloß da am Bund? Ein um die Hüfte gebundener Kompressionsverband? Ein Judogürtel? Nein, es ist der Bund selbst. Aus den USA kommt der Trend, dass man sich (aus welchen Gründen auch immer) den Bund der Sporthose umkrempelt und so die Innenseite sichtbar werden lässt. Die Mühe des Umkrempelns soll den Spielerinnen wohl jetzt erspart bleiben. Dafür lässt sich die Hose jetzt auch mit einer aus dem Boxsport vergleichen.

Aufzeichnung von der Präsentation der Trikots in Frankfurt.

Montag, 14. März 2011

My B/log has something to tell you about: Nach der Liga ist vor der Frühlingsdepression

 
Als man gerade erst aus dem Winterschlaf erwachte und sich auf dem Weg zum Sportplatz machte ist die Frauenfußball-Bundesliga am 13. März zuende gegangen. Turbine Potsdam darf sich über einen tollen Saisonabschluss freuen. Aber die Stimmung trügt. Seit Gestern erst sprießen die ersten Krokusse und Schneeglöckchen in die erstmals wärmende Sonne. Pünktlich zum Saisonende kommt der Frühling und damit die schönste Zeit sich Sonntags auf den Sportplätzen des Frauenfußballs rumzutreiben. Dieser verdammte Frühling scheint uns die frustrierenden Umstände der DFBschen Terminierung für das WM Jahr mit seiner warmen Luft nochmal ins Gesicht zu pfeffern. Nachdem der harte Winter die Pilgerfahrt zu den Stadien zu einer wahren Liebesbekundung an die Vereine machte, wurde uns nun die Frühlingslümmelei am Fußballplatz abgeschnitten. Wir haben es ja kommen sehen, aber dass es so wehtun würde, hätten wir nicht gedacht. Was sollen uns jetzt all die kommenden wunderschönen Sonntage, an denen man mit getönten Gläsern und fast im T-Shirt die Flanken in die Sonne hätte schweben sehen? Sorry DFB, die WM berauscht uns noch nicht genug, als das wir jetzt nicht einen Frühling auf Entzug erleben müssten. Da helfen auch keine neuen Fashion und Schmink-Tipps von deiner Medienpartnerin Brigitte. Schade um all diese schönen Sonntage, jetzt müssen wir wohl ins Museum oder Fahrradfahren, oder auf die Bolzplätze zu den anderen Mädels die dasselbe durchleiden wie wir, denn, lieber DFB, auf den Bolzplätzen gelten noch die wahren Fußballregeln: gespielt wird wenn die Sonne scheint und zwar bis es so dunkel wird, dass man den Ball wirklich (also wirklich) nicht mehr sehen kann.

Sonntag, 6. März 2011

Die Ecke des Monats: Mit Herz

"The heart it is a physical organ, we all know. But how much more an emotional organ--this we also know. Love, like blood, flows from the heart. Are blood and love related? Does a heart pump blood as it pumps love? Is love the blood of the universe?" (The Log Lady)

Danke an Katharina für das Bild.

Donnerstag, 3. März 2011

denk.anstoß: Gender Kicks 2011

  
Abseits von Brigitte und Barbie, also abseits von Konsum und Kommerz, wird es zur Frauenfußball-WM nicht nur von unserer Seite künstlerisch-kulturwissenschaftliches Rahmenprogramm geben. Mit einem größeren Projekt ist auch die Heinrich-Böll-Stiftung dabei und läd im Sommer 2011 unter dem Titel "Gender Kicks 2011" unter anderem in die "Böll-Arena". Es wird etwa einen Talk mit dem "Fußball-Professor" Andrej Markovitz geben und die Ausstellung "Verlacht - Verboten - Gefeiert" gezeigt.

Zuvor wird schon zu fußballerischer und geschlechterpolitischer Begegnung zwischen Deutschland und einem anderen Land auf der Tour "Gegnerinnen-Aufklärung" eingeladen. Am 5. Mai soll es in Berlin losgehen mit "Nigeria vs. Deutschland", es werden Gäste mit unterschiedlichen Backgrounds erwartet, von sozialen Projekten bis zur Kunst und Kultur. Dazu gibt es Filme, Gesprächsrunden und Aufführungen. Ebenfalls vorher gibt es zwei interessante Textbeiträge, zum einen Ende April das Pocket-Heft "Kick it like Bajramaj!" als Beilage im Missy Magazin und in einigen regionalen Magazinen, und zum anderen ein Dossier mit Reportagen und Interviews zum Frauenfußball zum Download auf boell.de, in dem auch ein Beitrag vom Projekt Spielfeldschnitte zu lesen sein wird. Alle drei Projekte der Böll-Stiftung bestechen durch ihren offenen Blick, der über die Sparten hinweg geschweift wird. Ein vielschichtiges Kaleidoskop aus SportlerInnen, VerbandsfunktionärInnen, KulturwissenschaftlerInnen, PolitikerInnen und vielen anderen.

Tour "Gegnerinnen-Aufklärung" Termine und Orte:

Donnerstag, 17. Februar 2011

Gastspiel: Kick It! - ein Mixtape zur Frauenfußball-WM

  
Musik gehört zum Fußball wie die Vokuhila zu Ulrike Ballweg. Nachdem wir uns vor einiger Zeit selbst versucht haben, überlassen wir jetzt erstmal die Auswahl echten Profis. Unser erstes Gastspiel bestreitet DJane Elise mit dem Mixtape Kick It! Zum Anhören hier. Das Cover zum ausdrucken gibts unten. Kick it!

 

















Kick it! - ein Mixtape zur Frauenfußball WM 2011

Can I Kick It? // A Tribe Called Quest // Yes you can!

Pass This On // The Knife // Geheimtipp N° 1 in Uli Ballwegs Taktikdossier:
Kurzpasspiel

These boots are made for walking // Nancy Sinatra // Marta listen up: "You keep
playin' where you shouldn't be playin / and you keep thinkin' that you´ll never get burnt. / Ha! I just found me a brand new box of matches yeah / and what he know you ain't HAD time to learn."

Under Pressure // Xiu Xiu (with Michael Gira) // Die Sonne wird brennen, der Rasen
brennen, die Fans werden brennen...

Let´s Run // Le Tigre // "I wanna spread my dementia / I wanna knock it off the line /
Give me attention / Every day and every night "

I´m so excited // Le Tigre // Konsumierbar vor und nach Spielen.

She´s Electric // Oasis // Zu singen für jedwede Spielerin der Wahl.

The Cold Touch of Leather // Lesbians on Ecstasy // Was bleibt zu sagen... Vielleicht:
das runde Leder kann grausam sein?

She´s Got Balls // The Cramps // "Eier, wir brauchen Eier" (Schließlich geht es um
Haben, Sein und Scheinen)

Wicked Game // Pipilotti Rist // Der Ursprung der Welt?

Sisters In The Struggle // Lesbians on Ecstasy // Lesbians on Ecstasy machen
sprachlos...

Girls Who Play Guitars // Maximo Park // "We used to talk about girls who play
guitars" - Jetzt reden wir über Frauen, die Fußball spielen, denn...

We Don´t Play Guitars // Chicks on Speed // Auch keine Gitarren...

Play the Game // Queen // Geheimtipp N° 2 aus Uli Ballwegs Taktikbox.

Shooting From The Hip // Chicks on Speed // Gemeintipp N° 3 aus dem Hause Ball
weg

Kick In The Teeth (Morels Dub Mix) // Fisherspooner // "I‘m, I‘m looking for a pill /
Something to ease my will"

I Get A Kick Out Of You // Frank Sinatra // So soll es sein.

Kick Jump Part Jump // Cobra Killer // Geheimtipp aus dem Hause Spielfeldschnitte:
So kommt jeder Ball ins Tor.

Montag, 10. Januar 2011

Im Abseits: Daniela Schaaf über Vermarktung im Frauenfußball

 
"Ich versuche alle Perspektiven, alle Facetten aufzunehmen, damit ein ganzes Bild entsteht. Bis Ende 2010 habe ich sämtliche Sponsoren aus dem Frauenfußball interviewt."
Am 28.10.2010 trafen wir uns auf Einladung mit Dr. Daniela Schaaf, promovierte Kommunikationswissenschaftlerin, um unseren Beitrag zu diesem Bild zu leisten, in dem es um die Frage von Frauenfußball und seiner Marktförmigkeit geht.

Sie hat mit sämtlichen nationalen Sponsoren gesprochen. Was denken diese über den Frauenfußball? Das herauszufinden hat sich Daniela Schaaf vorgenommen. Sie ist die erste deutsche Stipendiatin des João-Havelange-Forschungsstipendium der FIFA. »Einzelsportler-Vermarktung im Profifußball der Frauen. Eine Analyse der Selektionskriterien von Massenmedien und Sponsoren im Hinblick auf die FIFA-WM 2011« lautet der vollständige Titel ihrer Studie, die sie an der Kölner Hochschule erarbeitet, an der auch Dr. Tritschoks lehrt.

Wir gehen in dieses Gespräch mit gewissen Vorurteilen: Ist es nicht die Marktförmigkeit von Frauen, gegen die wir anschreiben? Ist dies eine Studie, deren Ziel es ist, normierende Verhaltensformen für Spielerinnen in das WM Jahr zu implantieren? Und auch ganz selbstkritisch: Warum werden wir gefragt? Sind wir denn schon der Markt oder schreiben wir noch über ihn?

Doch zunächst, stellen wir fest, geht es um Informationen und Austausch. Auf beiden Seiten. "Es war schwierig“ so Daniela Schaaf, „die Sponsoren zu den Gesprächen zu bewegen. Ich musste allen Befragten absolute Anonymität zusichern."

Daniela Schaaf hat sowohl Sportredaktionen sowie bestehende und potentielle Sponsoren befragt. Die Ergebnisse aus diesem ersten Einblick in das mediale und kommerzielle Interesse am Frauenfußball fließen dann in die Erstellung eines Fragebogens, der an rund 3000 SportjournalistInnen und Sponsoren geht. Zu dem Input für den Fragebogen zählt die Befragung sämtlicher großen und kleinen Zeitungen, Sportmagazine und Rundfunkanstalten. "Mit einem der großen deutschen Sportmagazinen war es komplizierter zu sprechen. Die meinten ganz klar, wir berichten nicht über Frauenfußball. Aber wir würden gerne mit Ihnen über Spielerfrauen reden."

Dienstag, 21. Dezember 2010

Neujahrsgruß - 2011 zählt nur eins: die Frauenfußball-WM!

 
Jetzt geht das Jahr 2010 bald zuende. Grund genug einen kurzen Blick zurück zu wagen. Auch wenn es keinen großen Turnierauftritt der Frauen-Nationalmannschaft gab, war 2010 ein recht gutes Jahr. Das Nationalteam kam recht viel vor und zu Wort, weil viel über die WM 2011 zu fragen und zu wissen war. Das gefiehl uns natürlich sehr. Die Übertragungstermine der Freundschaftsspiele wurden auf gute Zeiten gelegt. Endlich gab es auch mal das ein oder andere Bundesliga im Internet oder sogar im Fernsehen zu sehen. Überhaupt hatte man das Gefühl, dass sich die Professionalität im Umfeld der Nationalmannschaft, aber auch in den Vereinen erheblich verbessert hatte. Wir sahen, hörten und lasen über unsere Stars und auch Silvia Neid sprach ab und zu mal. Natürlich gab es auch Sachen, die uns Kopfschmerzen bereiteten: die Marketing Strategien des DFB waren immer für eine kleine Migräne-attacke gut. Das Motto "20Elf von seiner schönsten Seite" sollte sich sogar noch als eines der geringeren Überl entpuppen. Zuletzt konnte uns die Enthüllung des Maskottchens "Karla Kick" die Wand gegen den Kopf schlagen. Das hat uns aber alles nicht zurückgeworfen, sondern vielmehr ermutigt weiter den Bleistift innerhalb der Frauenfußball-Kultur zu schwingen. Denn insbesondere die Community war weiter angewachsen. Die tapferen ProtagonistInnen neben und hinter den Spielfeldrändern und vor den Fernsehern, die sämtlichen UnterstützerInnen in der virtuellen Welt, ehrenamtlich und beruflich. Mit ihnen fiebern wir gemeinsam auf das nächste Jahr hin.

Du liebes Jahr 2011! Wie haben wir uns schon auf dich gefreut! Eigentlich haben wir uns schon in der Wiege gewünscht bei dir zu sein! Geboren und gelebt und gestorben in 2011. Was will man mehr auf dieser Welt! Denn, liebes 2011, wir versprechen Dir, dass für uns nur Eins zählen wird. Uns kümmert nicht, dass vielleicht noch eine europaweite Volkszählung stattfindet (müssen wir dazu in unsere Geburtsstadt fahren?). Und dass der Rosmarin die Heilpflanze des Jahres sein wird, kann uns auch gestohlen bleiben: unsere Pflanze 2011 ist der frische, saftige, grüne Rasen (zu kleinen Teilen auch weiß gekreidet). 2011 soll auch in Hamburg neu gewählt werden, aber auch wenn wir da kurz mal hingehen, bleiben die Gedanken selbst in der Wahlkabine bei der potentiellen Innenverteidigung. Und was interessiert uns der erste unbemannte Flug des Orion Raumschiffes ins Weltall, wenn wir doch unbemannten Spitzenfußball vor der Haustüre bekommen können? Ob die Bundesgartenschau in Koblenz, der Evangelische Kirchentag in Dresden oder der ordentliche Gewerkschaftstag der IG Metall in Karlruhe - ohne uns! Denn wir werden da sein, wo wir hingehören: im Stadion!

2011 wird super beginnen, fulminant weitergehen und grandios enden! 187 Tage lang werden wir uns voller Vorfreude auf die WM freuen. 22 Tage lang werden wir uns voller Augenblicksfreude während der WM freuen. Und 167 Tage lang werden wir in sentimentaler Nachfreude uns über alles, was uns während der WM freute freuen. 2011, so scheint es, wird ein Jahr der Freude werden. Deshalb könnte es auch gleich als alternatives Motto heißen: die Welt erblasst vor Freude.

Aber mit einem lächerlichen (wenn auch guten) Reim auf das Motto der längst vergessenen WM 2006 werden wir uns nicht zufrieden geben. Unser alternatives Motto kann mehr können. Darum sagen wir´s halt einfach wie es ist:
2011 zählt nur eins: die Frauenfußball-WM!

 Die elf potentiellen Stammspielerinnen der WM 2011 präsentieren das alternative Motto exklusiv für die Spielfeldschnitte.
Foto: Polly Patent