Das Projekt Spielfeldschnitte

Pünktlich zur Fußball Europameisterschaft der Männer 2008 konnte man in Filialen einer großen deutschen Bäckereikette ein Kuchenstück erwerben, das sich als Alternative zu Bier in Plastikbechern verstand: ein Sahnetörtchen namens Spielfeldschnitte. Das Projekt Spielfeldschnitte nahm diese Beleidigung, diese Herausforderung und diesen Namen an. Seitdem verstehen wir uns als kreative und humorvolle Begleitung der deutschen Fußballnationalmannschaft und als längst fälligen Beitrag zu einer Frauenfußball-Kultur. Wir bieten nicht nur messerscharfe Analysen zu allen Länderspielen, wir sind die kulturwissenschaftliche Stimme in der Stille des Blätterwaldes, wir sind das Theater, das um den Frauenfußball aufzuführen ist, wir wollen die Welt verändern und schreiben darüber. „My (B)Log has something to tell you.“
(The Log Lady, Twin Peaks)

Dienstag, 15. September 2009

Die Ecke des Monats: Und wir waren alle dabei!

"Thousands, maybe millions."
(The Log Lady, Twin Peaks)

Kommentare:

  1. Das ist wunderbar - ich liebe dieses Foto und seinen Grasswurzel-Charakter!

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  2. Ich möchte gerne alle, die sich für Frauenfußball interessieren, auf diesen Blog-Beitrag aufmerksam machen: "Frauen und Fußball aus Sicht der Kulturwissenschaften"
    http://www.brainlogs.de/blogs/blog/geschlechtsverwirrung

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  3. Ein ziemlich merkwürdiger Beitrag, der m. E. nicht das Ziel einer konstruktiven Auseinandersetzung mit - ja, was denn eigentlich: der Diskriminierung der Frau im Fußball oder dem gesellschaftlichen Bild einer fußballspielenden Frau oder Gender Studies im Allgemeinen verfolgt, sondern ziemlich destruktiv herum wütet. Und, mit Verlaub, die Gegenüberstellung von Anatomie / Muskelmasse einerseits und reiner "Erfindung" von Geschlechtsidentität andererseits zeigt nur, dass hier grundsätzliche Mißverständnisse vorliegen, die in einer starrsinnigen Opposition von Natur- und Geisteswissenschaften verankert werden.

    Es ist aber auch ein bißchen merkwürdig, hier einfach ohne jedweden Kontext oder Kommentar oder Namen einen Link zu posten, der mit unserem Artikel gar nichts zu tun hat.

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